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(Zyklus-)Gesundheit

Eisen, Eisen, baby! Warum die Periode manchmal einen Eisenmangel auslöst

“Zu wenig Eisen? Da musst du mehr Fleisch essen.” Und ehe man sich versieht, hat man das Schnitzel am Teller. Mangelinduzierte Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Vergesslichkeit lassen sich leider nur schwierig mit einer kurzen Umstellung des Lebensstils (also die einmalige Hausmannskost bei Großmutter) in den Griff kriegen. Vor allem, wenn eine zu starke Periode Grund für den Eisenmangel ist.

Periode und Eisenmangel, wo liegt da der Zusammenhang?

Fast 50 Prozent aller Frauen* im gebärfähigen Alter leiden an einem Eisenmangel. Der Grund dafür? Die Regelblutung (oder auch Schwangerschaft und Stillzeit). Wenn die Periode stärker ausfällt (du also mehr als 80 ml verlierst) oder länger als fünf bis sieben Tage dauert, kann sich über die Zeit ein Eisenmangel einstellen. Ob eine zu starke Regelblutung vorliegt, lässt sich nur schwer feststellen. Einblicke dazu geben wir dir hier, du solltest dieses Thema aber ärztlich abklären lassen.

Wozu unser Körper Eisen braucht: Das Mineral ist essentiell für die Entstehung roter Blutkörperchen und wenn zu wenig edavon vorhanden sind, spüren wir die Folgen, wie beispielsweise Müdigkeit, und es kann zu einer Blutarmut (auch genannt Anämie) kommen.

So äußert sich Eisenmangel

Müdigkeit ist gesellschaftlich als ein Hauptsymptom von Eisenmangel bekannt, obwohl er sich auf viele verschiedenen Arten äußern kann. 

Physische Zeichen

  • Blässe
  • Müdigkeit, Schwindel und Schwäche
  • Kurzatmigkeit und Appetitlosigkeit
  • Kopf- und Schluckschmerzen
  • Größere Chance, an Infekten zu erkranken
  • Trockene Haut und Lippen, Haarausfall, brüchige Nägel

 

Psychische Zeichen

  • Geringere Leistungsfähigkeit
  • Vergesslichkeit
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
  • Unruhe und Nervosität

 

Wie du deinen Eisenhaushalt wieder auffüllen kannst

Wie es häufig der Fall ist, kannst du deinem Körper bei einem Eisenmangel über die Ernährung Gutes tun. Fleisch, Eier und Fisch sind verlässliche Eisenlieferanten, aber es gibt auch pflanzliche Alternativen: Vollkornprodukte, Weizenkleie, Kürbiskerne oder Sesam helfen dir beispielsweise, mehr Eisen zu dir zu nehmen. 

Wer allerdings zusätzlich zur Ernährung Unterstützung braucht, kann sich Eisenpräparate oder -infusionen vom Arzt oder von der Ärztin holen. Tabletten können manchmal zu Magen- oder Darmbeschwerden führen. Bei Infusionen treten diese Nebenwirkungen nicht auf. 

Bei einem gesunden Lebensstil können dich übrigens auch Nahrungsergänzungsmittel wie unser krampflösender Magnesium-Drink BetterPeriod supporten, der dich bei Periodenbeschwerden wie Krämpfe und Müdigkeit unterstützt. In einer Monatspackung mit 15 Sachets findest du drei verschiedene Magnesium-Arten für hohe Bioverfügbarkeit, Eisen, Zink und die Vitamine B2, C, D und K. 


Wichtig! Dieser Artikel darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung herangezogen werden, da er sehr allgemein gehalten ist. Wenn du Beschwerden hast, dich krank fühlst (physisch oder psychisch) oder noch mehr zu diesem Thema wissen möchtest, hole bitte ärztlichen Rat ein. 



Quellen:
Gesundheitsinformation (Artikel zu starker Regelblutung)
Minimed.at (Artikel zu Eisenmangel)
Frauenärzte im Netz (Artikel zu Eisenmangel/Anämie)
Internisten im Netz (Artikel zu Eisenmangel)
Internisten im Netz (Artikel zu Eisenmangel und Ursachen)
Starke Regelblutung (Artikel zu Eisenmangel durch Periode)
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin in 2 Ordnern; Hrsg.: J. Meyer et al. ; Elsevier, 5/2018